Genius-Port (Inbetriebnahme & Konfiguration)

Heute hatte ich nun endlich Gelegenheit meinen brandneuen Genius-Port in Betrieb zu nehmen. Da ich „berufsbedingt“ schon den einen oder anderen Genius-Port konfiguriert habe, wusste ich natürlich recht genau, was auf mich zukommt. Neu war für mich allerdings die Inbetriebnahme mit einem iPhone SE. Bisher hatte ich hierbei lediglich mit Android-Geräten das „Vergnügen“.

Nach dem Einstecken des mitgelieferten Netzteils blinkt der Genius-Port grün. In der Kurzanleitung heißt es hierzu „Internetverbindung wird aufgebaut.“ – was mich etwas verwirrt, denn ich habe ja noch gar keine Verbindung konfiguriert.

Die Genius-Control App habe ich schon installiert und ich weiß, dass mit einem kurzen Druck auf den Taster an der linken Seite des Genius-Port die Bluetooth-Verbindung aktiviert wird. Also versuche ich das mal. Nichts… Ich schaue noch mal in der Kurzanleitung, finde aber keinen Hinweis. Nach einigen Minuten blinkt der Port gelb. Ich schaue erneut in der Kurzanleitung und finde dort den Hinweis „Bereit zur Konfiguration per Genius Control App.“ – Aha! Das könnte man noch verbessern und den Benutzer gleich darauf hinweisen, dass erst bei gelb blinkender LED die Konfiguration möglich ist.

Jetzt also der erneute Druck auf die Taste und siehe da: alle drei LEDs (grün – gelb – rot) blinken. Das bedeutet, dass die Bluetooth-Verbindung aktiv ist.

Jetzt starte ich die Konfiguration des Genius-Port über die App. Ich verbinde den Port über WLAN, muss also ein entsprechendes WLAN auswählen und das Passwort angeben. Funktioniert ohne Probleme. Jetzt zeigt mir die App an, dass mein Port „einsatzbereit“ ist. Gut! Und jetzt?

Leider „schubst“ einen die App jetzt nicht auf den wichtigsten Teil des Ganzen. Die Rauchmelder müssen angelegt werden! Ohne diesen Schritt findet keine Zuordnung zu den einzelnen Rauchmeldern statt. Das Ganze funktioniert bei mir über die „smartsonic“-Technologie der Genius PlusX Melder von Hekatron. Das heißt: Knopf am Melder drücken (länger als 3 Sekunden) und der Melder „piepst“ los. Funktioniert nicht immer auf Anhieb bei meinem iPhone SE. Bei einem Melder brauche ich drei Versuche, aber dann ist auch der im System drin.

Danach mache ich noch einen „Linientest“. Wobei vermutlich kaum jemand etwas mit diesem Begriff anfangen kann, wenn er kein Profi ist. Egal: die App zeigt mir jetzt jedenfalls an, dass alles ordnungsgemäß „verbunden“ ist und damit sollte das Ganze nun auch funktionieren. Leider kann man es über die App nicht testen. Also ist Vertrauen gefragt!

Zum Schluss trage ich noch eine „Notrufnummer“ ein, auch wenn nicht ganz ersichtlich wird, wozu diese eigentlich benötigt wird, bzw. nützlich sein soll. Es funktioniert jedenfalls ganz einfach.

Insgesamt habe ich die komplette Inbetriebnahme des Genius-Port, inklusive anlegen meiner fünf Rauchmelder, in weniger als 10 Minuten erledigt. Für ein komplettes System finde ich das wirklich sehr gut! OK, ich habe es nicht zum ersten Mal gemacht. Aber auch bei meinem ersten Versuch ging es wirklich sehr einfach und fix. Damals hatte ich mit meinem Samsung S5 übrigens überhaupt keine Probleme mit „smartsonic“.

Nun also ist das Ganze also installiert und ich fühle mich tatsächlich ein Stück sicherer! Jetzt muss Hekatron nur noch zusätzliche Funktionen auf das System „packen“, dann wird das Ganze noch interessanter. Die Kooperation mit digitalSTROM und Smartfrog steht ja bereits in den Startlöchern! Bei Smartfrog gibt’s übrigens einen Gratis-Monat mit dem Kauf eines Genius-Port.

Apropos „kaufen“: kaufen könnt ihr den Genius-Port von Hekatron im Elektro-Fachhandel, oder online, z.B. bei Amazon oder Conrad-Electronic.

Umfassende Infos zum neuen Genius-Port von Hekatron findet ihr übrigens auch hier, inklusive eines Interviews mit mir 🙂 ProSicherheit Praxis „Vernetzter Brandschutz“

Genius-Port

6.4

Funktionsumfang

5.0/10

Qualität

7.0/10

Preis

5.0/10

Handling

8.0/10

Smartness

7.0/10

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.