Wer bekommt es dieser Tage nicht auf’s Brot geschmiert: das Fridays for Future und Greta-Bashing in den sozialen Medien?

Erwachsene Menschen lassen sich – teilweise in übelstem Ton – darüber aus, dass Kinder sich für Ihre Zukunft einsetzen. Und weil das, was die Kids fordern, unbequem für uns wird, werden erst mal die Mauern hochgezogen. Was wollen diese komasaufenden, handynutzenden, SUV-mitfahrenden und McDonalds-fressenden Teenager eigentlich von uns? Sollen sie es lieber machen, wir wir: zur Schule gehen, einen Beruf lernen, schaffe, spare, Häusle baue – und die Fresse halten! Wo kommen wir denn hin, wenn Kinder jetzt anfangen ihre Meinung zu haben und die auch noch zu artikulieren?

Ich sage nicht, dass ich alles was da gesagt, gefordert und getan wird, für gut, richtig, oder sinnvoll halte. Darum geht es mir nicht. Aber wenn ich eines ums Verrecken nicht leiden kann, dann ist es das systematische, ungerechte und teilweise schlicht verlogene Diffamieren von Menschen, die ihre Meinung sagen – nur weil sie einem selbst nicht passt.

Kinder sind die Zukunft. Die Zukunft der Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und des gesamten Planeten. Wer Kinder ignoriert, wer Kinder in Frage stellt, ignoriert die eigenen Zukunft und stellt sie in Frage! So gesehen sind die Fridays for Future nicht nur Freitage für die Zukunft, sondern auch Fridays for me. Danke Greta!

Titelbild: credits to Anders Hellberg – This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.

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