Ja, es ist so. Heute ist der fünfundzwanzigste Tag seit dem Corona unser Leben bestimmt. Mehr oder weniger jedenfalls. Mehr für den einen, weniger für die anderen.

Bei mir mal mehr, mal weniger. Ehrlich gesagt nervt es mich nicht, wenn ich bei der Apotheke 20 Minuten vor der Tür in der „Corona-Schlange“ stehen muss. Schon gar nicht bei dem Wetter. Aber die gefühlte Stimmung im REWE, oder EDEKA, wenn du am Abend einkaufen gehst, ist schon irgendwie bedrückend. Vielleicht geht es ja auch nur mir so.

Was mich beeindruckt, ist dagegen die Freundlichkeit des Personals. Hut ab! Die klaren Regeln, die seit einiger Zeit gelten und von der Mehrheit der Kunden auch eingehalten werden, scheinen den Damen und Herren hinter der Kasse eher zu helfen, denn zu nerven. Und Toilettenpapier gibt es auch wieder – massig. Wenn demnächst alle genug Mehl zu Hause haben, wird auch dieses Thema beerdigt werden.

Dann können wir uns endlich wieder streiten, welches Land jetzt am besten reagiert hat, in dieser Situation. Während die einen schon Klage beim Verfassungsgericht einreichen, würden die anderen am liebsten noch mindestens drei Monate lang ganz Deutschland einsperren. Und natürlich hat Bayern, respektive Herr Söder, alles falsch gemacht, bzw. alles richtig – oder was jetzt? Typisch Deutsch, fällt mir da ein. Wir sind noch nicht damit fertig die Toten zu zählen (obwohl es erfreulicherweise bei weitem nicht so viele sind, wie in anderen Ländern), streiten aber schon darüber, welches Bundesland seinen „Job“ am besten gemacht hat. Der Wahlkampf lässt grüssen!

Manche Dinge ändern sich eben nie. Schon gar nicht in Deutschland. Das Glas ist bei uns immer halb leer. Vielleicht ist das ja unser Antrieb, wer weiß. Meiner jedenfalls nicht. Optimismus rulez!

Ich wünsche euch schöne Ostern! Und wer mir das auch wünscht, darf gerne seine Spuren in einem Kommentar hinterlassen. Und nicht vergessen: stay@home

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