In Summe bleibt zu sagen: sie haben noch keinen Plan.

Nach der um über eine Stunde verspäteten PK des Herrn Kretschmann bleibt nicht viel mehr, als dieses Fazit.

Geschäfte bis 800 qm werden geöffnet. Empfohlen werden allerdings Schutzmasken. Welche? Woher sollen die kommen? Und wer misst jetzt nach, welches Geschäft 800 qm hat und welches mehr? Friseure dürfen aber erst am 04. Mai öffnen, weil die Umsetzung der Hygiene-Massnahmen vorher nicht machbar ist – aha! Welche das sein sollen, bleibt allerdings vorerst im Dunkeln.

Und die Schüler sollen in die Schule. Aber nicht alle. Also, nur bestimmte. Genau genommen die Viertklässler und einige andere – oder auch nicht – und überhaupt: wie? Wie sollen die Schüler denn in die Schule kommen? Hat sich mal jemand Gedanken gemacht über überfüllte Schulbusse? Mindestabstand? Träumt weiter! Woher kommen die „Masken“ für die Schüler und was machen wir mit Schülern, die keine haben? Bleiben die dann zu Hause? Und woher kommen die Lehrer, wenn diejenigen, die zu „Risikogruppen“ gehören nicht unterrichten sollen/dürfen?

Ein sehr grosses Experiment, das Ganze – fern jeglicher Realität.

Einmal mehr bleiben viele Fragen offen. Allem Anschein nach, hat man auf Bundesebene auch diesmal einen „faulen“ Kompromiss ausgehandelt, der allen Beteiligten so viel Spielraum lässt, dass der „Kaugummi“ ausreichend ausgedehnt werden kann, in der Formulierung regionaler Massnahmen und Anforderungen. Schade. Etwas mehr „Einigkeit und Recht und Freiheit“ wäre doch wünschenswert gewesen, an dieser Stelle.

Ob meine Kinder nächste Woche zur Schule gehen, oder nicht, bleibt einmal mehr offen. Danke für nichts!

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