Smartfrog-WebCam

Smartfrog wirbt ja damit, dass die WebCam in nur 5 Minuten Einsatzbereit ist. Stimmt nicht! Ich habe nicht mal vier Minuten benötigt!

Das Ganze geht schon wirklich sehr einfach. Auspacken und App installieren dauert da fast länger.

Aber von vorne. Ich habe mich für den Kauf der Cam entschieden. Es gab gerade ein Angebot von Smartfrog, bei dem ich 70 Euro Rabatt auf den Kaufpreis von normalerweise € 134,- bekommen habe. Alternativ kann man die Cam mieten. Das kostet nur € 5,95 pro Monat und ist monatlich kündbar. Ein spannendes Angebot finde ich!

Zwischen der Miet- und der Kauf-Version gibt es allerdings einen kleinen Unterschied. Bei der Miet-Variante sind 24 h Cloud-Speicher dabei. Bei der der Kauf-Version lediglich 4 Stunden. Und die Mietversion gibt es versandkostenfrei. Beim Kauf kommen da noch mal  5,99 dazu. Ansonsten sind die Geräte und Funktionen aber identisch. Gegen eine zusätzliche Monats-Gebühr kann der Cloud-Speicher auf 7 oder bis zu 30 Tage erweitert werden.

Die Kamera selbst ist auf dem Stand der Technik. HD-Auflösung (720 p), integrierter Lautsprecher und Mikrofon, Bewegungserkennung und Infrarot-LED für die Nacht. WLAN geht nur mit 2,4 GHz. Eine Verbindung über 5 GHz ist derzeit nicht möglich. Der Strom-Anschluß erfolgt über einen Standard Micro-USB Stecker. Das Gerät ist nicht besonders groß (ca. 11×7 cm) und fällt damit nicht sonderlich auf.

Apps gibt es für Android und iOS. Ebenso ein Web-Frontend, welches gegenüber den Apps zusätzliche Funktionen bietet, wie bspw. das Festlegen von Überwachungsbereichen. Das geht ganz einfach mit der Maus. Man kann sich dann bei Bewegungen innerhalb der Überwachungsbereiche einen Alarm schicken lassen. Ebenso geht das bei Geräuschen, oder für den Fall, dass die Kamera nicht erreichbar ist. Der Alarm kommt dann per E-Mail.

Interessant finde ich auch die Möglichkeit die Betriebs-Anzeige (rote LED) abschalten zu können. So wird nicht gleich ersichtlich, dass hier eine Kamera ihren Dienst tut. Im Dunkeln kann man aber die Infrarot-LED erkennen, wenn man genau hinschaut. Im Dunkeln funktioniert das Ganze übrigens wirklich gut. Klar, das Bild ist Schwarz-Weiss, aber die Qualität ist durchaus gut. Ebenso wie am Tag auch.

Die Kamera hat eine ziemliche Weitwinkel-Optik, so dass ich mit einer Smartfrog-Cam fast mein gesamtes Wohnzimmer überwachen kann.

Zur Inbetriebnahme kann ich wie bereits erwähnt nicht viel sagen. App starten, WLAN verbinden, Ende! Da kann nicht viel schief gehen. So muss es sein!

Die Cam läuft jetzt seit Pfingsten ohne Unterbrechung und hat mir auch im Urlaub immer gute „Einblicke“ in mein Zuhause gewährt. Die Bildqualität kann man bei Bedarf auch reduzieren und dann geht ein kurzer Blick ins Wohnzimmer auch mal über die Mobilfunk-Verbindung ohne Probleme.

Persönlich finde ich noch schön, dass Smartfrog ein deutsches Produkt ist und aus Berlin kommt. Ich war selbst schon in der Firmenzentrale in Berlin. Speziell bei sensiblen Daten (wie z.B. dem Blick ins eigene Wohnzimmer) habe ich doch noch immer deutlich mehr Vertrauen in ein deutsches Unternehmen!

Alles in allem: ein Produkt, welches genau das tut, was es soll. Sehr zuverlässig und dazu noch einfach zu installieren. Und das Ganze kombiniert mit einem sehr interessanten Miet-Modell und monatlicher Kündigungsmöglichkeit. Da kann man das Ganze ohne große Kosten und Risiko mal vier Wochen ausprobieren. Gratuliere, smartfrog!

Im Laufe des Jahres soll dann auch noch die Integration des Kamera-Bildes der Smartfrog-Kamera in die Genius-Control App von Hekatron kommen. Dann kann jeder (der will und einen Genius-Port hat) bei einem Feueralarm erst mal einen Live-Blick ins eigene hu Hause werfen, bevor er die Feuerwehr ruft!

Smartfrog-WebCam

8.4

Funktionsumfang

9.0/10

Qualität

7.0/10

Preis

7.0/10

Handling

10.0/10

Smartness

9.0/10

Pros

  • Lässig einfache Inbetriebnahme
  • Interessantes Mietmodell
  • Deutsches Produkt
  • Guter und sinnvoller Funktionsumfang
  • Cloud-Speicher inklusive

Cons

  • Bei Kauf, recht hoher Preis

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