Den TRACKTICS GPS Performance Tracker habe ich vor einiger Zeit bei der „Höhle der Löwen“ gesehen. Einen Deal gab es damals nicht, soweit ich mich erinnern kann, aber bei mir ist das Ding im Gedächtnis hängen geblieben. Als Betreuer im Jugend-Fußball, aktiver Freizeit-Kicker und Tech-Junkie hat mich das Produkt natürlich interessiert. Und deshalb hab ich mir auch einen gekauft.

Der GPS Performance Tracker von TRACKTICS kann derzeit unter https://tracktics.com/ für € 99,- (normalerweise € 139,-) bestellt werden und kommt ein paar Tage später in einer schlichten Pappschachtel daher. Mehr braucht es aber auch nicht.

In der Schachtel sind neben dem GPS-Tracker noch der passende „Gürtel“ und ein eher kurzes USB-Ladekabel.

Aber, was macht das Ding eigentlich? Ganz einfach: es „trackt“. Und zwar über GPS. Nach dem Training, oder Spiel, kann man dann die Daten über einen PC in die Cloud laden und auswerten. Gespeichert werden beispielsweise die Laufdistanz, die Anzahl der Sprints und der Top-Speed. Auf einer Heatmap kann man anschließend anschauen, wo man so überall auf dem Platz unterwegs war.

Das System stellt aber auch die eigene Leistungs-Entwicklung über die Zeit dar und bietet die Möglichkeit für Vergleiche mit anderen Spielern. Das wird sicher lustig 🙂 Laut Tracktics wird das System z.B. auch von Eintracht Frankfurt oder Fortuna Düsseldorf eingesetzt.

Den Gürtel gibt es übrigens in vier verschiedenen Größen, so dass für jeden was dabei sein sollte. Die Akku-Ladung soll für ca. 4 Stunden reichen und die Speicherkapazität liegt bei 2 GByte. Für ein normales Training oder Spiel also auf jeden Fall ausreichend.

Die Daten werden über mehrere Sensoren aufgezeichnet. Zum einen natürlich über den bereits erwähnten GPS Empfänger, zum anderen über insgesamt neun sogenannte Intertialsensoren: 3 Beschleunigungssensoren, 3 Magnetfeldsensoren und 3 Drehratensensoren. Der Tracker funktioniert logischerweise nur unter freiem Himmel, weil er auf das GPS-Signal angewiesen ist.

Für das Registrieren des Trackers in der Web-Anwendung muss man übrigens die Kennung auf der Geräte-Rückseite angeben. Die konnte ich ohne Sehhilfe allerdings kaum erkennen und habe mehrere Versuche benötigt, bis ich die richtige Kombination erwischt hatte. Bei der App kann man einfach den Matrix-Code einscannen. Das geht dann auch mit schlechten Augen 😉

Ein erster Praxis-Test steht nächsten Freitag im Training an. Danach werde ich wieder berichten, wie sich der TRACKTICS GPS Performance Tracker im echten Einsatz schlägt.

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